21 Dez
2011
Gepostet in: Allgemein
Von Robert    Keine Kommentare

Über Gratis Anzeigen werden viele Sachen angeboten

Viele Zeitungen und Zeitschriften bieten ihren Lesern die Möglichkeit, gratis Anzeigen aufzugeben. Gerade die Anzeigen in regionalen Zeitungen eigen sich, um Dinge wie Möbel, ein Fahrrad oder ein Auto zu verkaufen. Auch Wohnungsangebote, mehr Infos hier, findet man gerade von privaten Anbietern häufig bei den Kleinanzeigen. Neben diesen seriösen Anzeigen bieten viele Zeitungen auch Partnerbörsen an, wo unter den Titeln „Er sucht sie”, „Sie sucht ihn” oder auch „Er sucht ihn” und „Sie sucht sie” auf Partnersuche gegangen werden kann. Immer wieder findet man aber auch recht kuriose Anzeigen in diesen Blättern. So gelangte vor einiger Zeit ein junger Mann zu zweifelhafter Berühmtheit, der ein Partnersuchaktion an eine Wohnungsanzeige gekoppelt hatte. Nun suchte er allerdings weder eine Partnerin noch einen Mieter im klassischen Sinn. Vielmehr war sein Anliegen derart, dass er eine Wohnung kostenfrei zur Verfügung stellen wollte, wenn sich ihm dafür eine Frau kostenfrei zur Verfügung stellen würde. Allerdings suchte er keine Freundin, sondern lediglich eine Bettgenossin. An sich kein so schlechtes Angebot, auch wenn die Probandin im Fernsehbericht einigermaßen entsetzt reagierte.

Nicht nur in Zeitungen und Zeitschriften kann man kostenlos eine Anzeige aufgeben, auch im Internet gibt es jede Menge Plattformen, wo dies möglich ist. Einen großen Teil der Anzeigen nehmen hier die Immobilienanzeigen (z.B. immonet.de) sowie Stellenangebote und Stellengesuche ein. Allerdings sollte man bei Stellenangebote, gerade als Arbeitssuchender äußerst vorsichtig sein, denn die Anonymität des Internets wird gerne für unsaubere Angebote genutzt. So findet man zum Beispiel immer wieder Anzeigen, die Schreiber suchen. Liest man dann das komplette Angebot, so stellt sich heraus, dass Chatter für SMS und Internettreffs gesucht werden. Im Prinzip nichts Schlimmes, doch viele dieser Treffs suchen Mitarbeiter, die die Teilnehmer abzocken. Zu diesem Zweck soll eine falsche Identität angenommen werden, passend zu dem Profil des zahlenden Teilnehmers. Anschließend verführt man ihn oder sie mit der richtigen Technik dazu, immer wieder teure, kostenpflichtige SMS abzusetzen. Da man dem Teilnehmer notfalls auch große Gefühle vorspielen soll, damit er bei der Stange bleibt, kann man diese Art der Arbeit durchaus als Betrug bezeichnen. Aber man muss ja nicht auf jedes Angebot eingehen und die Masse der Gratis Anzeigen liest sich sehr amüsant.

Also, was meinst du?