6 Jan
2012
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Von Robert    Keine Kommentare

Alternative Energieträger: Nutzung erneuerbarer Ressourcen

alternative energieträger

Fossile Brennstoffe wie Erdgas, Erdöl oder Kohle stehen aufgrund ihrer Emissionsentwicklung bei der Verbrennung zunehmend in öffentlicher Kritik. Zudem sind entsprechende Vorkommen begrenzt und nicht überall verfügbar. Aus diesen wirtschaftlichen, politischen und umwelttechnischen Gründen wird langfristig eine Energiewende und Abkehr von fossilen Brennstoffen angestrebt. Durch die nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energieträger soll dies ermöglicht werden. Bei einer effektiven Verwendung der zur Verfügung stehenden natürlichen Energiequellen kann, Expertenmeinungen zufolge, der Bedarf der gesamten Menschheit problemfrei gedeckt werden.

Hauptträger regenerativer Energie sind Biomasse, Wasserkraft, Windkraft, Geothermie und Solarenergie, während der in Gezeiten-Kraftwerken gewonnene Strom nur einen kleinen Anteil ausmacht. Wem jetzt schon die Fragezeichen zu viel werden, informiert sich auf wohnen-und-energie-sparen.de.

Biomasse umfasst alle mit chemischer Energie geladenen natürlichen Bioenergien, wie Pflanzen und Holz sowie Überreste und Exkremente von Tieren. In speziellen Verbrennungskraftwerken wird Bioenergie freigesetzt und in Wärme oder nutzbaren Strom umgewandelt. Sonnenkollektoren sammeln die magnetische Strahlung der Sonne, die entweder direkt als Wärmeenergie genutzt oder in Fotovoltaikanlagen aus Solarenergie zu elektrischem Strom verarbeitet wird. Turbinen setzen die kinetische Fließkraft des Wassers oder seine potenzielle Energie in Rotationsenergie um, aus der in Wasserkraftanlagen Strom gewonnen wird. Während in Offshoreanlagen und ländlichen Windparks aus Windkraft direkt Elektrizität entsteht, nutzen geothermische Anlagen die Erdwärme.

In Deutschland wirkt die Politik durch Zahlung staatlicher Fördergelder auf die Entwicklungen am Energiemarkt ein. Als Resultat dieser Politik stiegen die Anteile regenerativer Energiequellen nach Erlass des Gesetzes zur Stromeinspeisung (1991) und des 2000 verabschiedeten Erneuerbare-Energien-Gesetzes deutlich an. So lag im Jahr 2010 in Deutschland der Anteil erneuerbarer Stromquellen bei 17 % der gesamten Stromversorgung. Eine Prognose aus dem Bundeswirtschaftsministerium sieht einen weiteren Anstieg der Bürger, die eine alternative Stromversorgung nutzen, bis 2030 auf 33 %.

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